Testbericht: Five Ten Stealth Paint Anleitung
19. Juni 2009 in Infos, Tests und Tipps | 17 Kommentare | 31349 Leser
Five Ten bringt mit dem Stealth Paint Kit erstmalig die Möglichkeit auf den Markt, seine eigenen Kletterschuhe zu reparieren und sogar zu tunen. Das Reparaturset enthält ein trockenes Gummigranulat und einen dauerelastischen Sohlenkleber. Dieses mischt man je nach Bedarf zusammen und kann damit dann die eigenen Kletterschuhe nach Belieben aufrüsten und reparieren. Vor langer Zeit habe ich versucht, erst mit Shoegoe, dann mit zerschnittenen Gummihandschuhen meine Katanas um ein Toehookpatch zu pimpen – absolut erfolglos! Seitdem warte ich auf eine Möglichkeit, meine Ideen auch wirklich umsetzen zu können. Das Stealth Paint Kit ist genau das, auf was ich seit Jahren vergeblich wartete. Hier gibt es die ausführliche Anleitung, wie man die Stealth Paint verwendet. Pimp your climb!
Die Idee
Sohlengranulat – das liest sich auf den ersten Blick so, als wenn Five Ten seine Abfälle auch noch verkaufen möchte. Das ist auch so und das ist gut so! Beim Schleifen der Sohlen im Werk von Five Ten bzw. jedes Schuhherstellers fällt dieses Granulat als Abfallprodukt an, wird aber üblicherweise sinnlos entsorgt. Man kann das jetzt umweltfreundlich oder auch gewieftes Geschäft nennen – so oder so ich find es gut! Erstmalig wurde diese Methode beim Kletterschuh Jet7 von Five Ten benutzt. Im Stealth Paint Kit ist eine kleine Dose dieses Granulats zusammen mit einem handelsüblichen Schuhkleber und einem Applikationsstäbchen. Mischt man sich etwas davon zusammen, kann man seine Kletterschuhe vielfältig anpassen. Mehr Gummi für Toehooks, seitliche Gummierungen der Fersenkappe, reparieren von Löchern im Schuhrand, Löcher in der Sohle stopfen, Verklebungen reparieren, usw., die Liste ist lang und wohl niemals komplett – jeder hat doch irgendetwas an seinem individuellen Schuh zu verbessern und sei es auch “nur” eine Gummilippe für diesen sauschweren Toehook oder einen formschlüssigen Noppen für den wackligen Hook in diesem oder jenem Projekt! Ok, ob das dann noch eine ethisch einwandfreie Begehung ist, muss jeder selbst entscheiden, aber die Möglichkeit ist jetzt auf dem Markt! Die Stealth Paint ist für ca. 20,- EUR zu bekommen.
Der Plan
Bei vielen Kletterschuhen mit gummierter Zehenkappe habe ich einen starken Druck von oben auf die Zehen, durch die Gummierung gibt das Material kaum nach – der Schuh bleibt oft etwas schmerzhaft und es dauert, ihn einzuklettern. Nicht gummierte Zehenkappen sind häufig nicht optimal für Toehooks. Ich verspreche mir vom Stealth Paint Kit, dass ich Kletterschuhe ohne Gummierung einklettere, sodass der Schuh genau da nachgibt, wo meine Zehen den Platz brauchen und dann gummiere ich die Zehenbox im Nachhinein, um Grip für Toehooks zu bekommen. Als Testschuh für dieses Vorhaben soll mir ein alter Katana von La Sportiva dienen. Vor geraumer Zeit habe ich schon diverse Versuche unternommen, diesen Plan umzusetzen – das Ergebnis war meistens ein unbrauchbarer Kletterschuh. Das ausgewählte Exemplar Katanas hat dazu noch ein schönes Loch am linken Zeh, das ich ebenfalls reparieren möchte. Ich bin gespannt, ob ich wieder ein weiteres Paar Kletterschuhe ruiniere, oder ob ich es schaffe, – getreu nach Dr. Frankenstein – dem “Monster neues Leben einzuhauchen“…
Das Material (Inhalt des Stealth Paint Kits)
- Stealth Rubber Granulat
- Schuhkleber
- Plastiklöffel
- Plastikstäbchen
- Anleitung
Damit ihr loslegen könnt, braucht ihr noch:
- Zeitungspapier
- Stift
- Bürste (zB. die RokBrush)
- Nass-Schleifpapiere mit 100er und 160er Körnung(Baumarkt)
- möglichst schmaler Cutter (Teppichmesser)
- ZEIT, GEDULD und einen GUT BELÜFTETEN RAUM
Vorbereitung
Als erstes legt ihr eure Arbeitsfläche mit einer Zeitung aus, um mögliche Klebertropfen aufzufangen. Stopft jetzt eure Schuhe extrem dicht mit Zeitungspapier aus. Der Applikatorstab hilft dabei ungemein, um auch in der Schuhspitze genug Druck zu bekommen! Als nächstes putzt ihr mit der Bürste den Kletterschuh im geplanten Bereich so gründlich wie möglich und zeichnet die Randmarkierung des gewünschten Bereichs auf den Schuh.
Wenn beide Schuhe so vorbereitet sind, nehmt ihr ein kleines Häufchen Granulat und legt dieses in den Deckel der Dose. Stochert und kratzt mit dem Löffel darin rum, bis ihr möglichst alle Klümpchen wegbekommen habt. Die Dosierung der richtigen Menge ist etwas schwierig, denkt daran, dass ja nur eine dünne Schicht entstehen soll und nicht ein dicker Flatscher. Wichtig: Einen Schuh nach dem anderen. Also erstmal das Granulat für nur einen einzigen Schuh dosieren.
Anders als in der Anleitung und in meinen Bildern rate ich euch davon ab, den Bereich mit Klebeband abzutapen. Besser ist es, mit einem Stift zu markieren und dann ordentlich zu arbeiten. So könnt ihr viel fließendere Übergänge zwischen Gummierung und Obermaterial schaffen und habt keine Kanten, die sich beim Hooken hochribbeln. Versuch macht kluch…
Verarbeitung
Jetzt geht es los – auf den ersten Schuh tragt ihr im gewünschten Bereich eine dünne Schicht des Schuhklebers auf (ohne Granulat). Achtet hierbei darauf, dass ihr auch sicher jede Stelle des Bereichs ordentlich “eincremt” und dass die Klebeschicht etwas über die bisherigen Gummierungen überlappt (ca. 2-3mm).
Während die Klebeschicht antrocknet, bedeckt ihr euer dosiertes Granulat mit etwas Kleber, etwa 1-1.5 Löffel reichten bei mir gut aus. Ab jetzt läuft die Zeit! Ihr habt etwa 30 Sekunden, bis sich der Kleber nicht mehr so gut verarbeiten lässt. Mit dem Applikatorstäbchen verrührt und vermischt ihr Kleber und Granulat gründlich, bis ihr einen dicken Ball habt. Dieser kommt jetzt mittig auf den Bereich eures Kletterschuhs und wird mit dem Stäbchen verteilt. Hierbei empfielt es sich, vom Rand her nach innen zu arbeiten und alles feste anzudrücken. Denkt daran, dass ihr beim Toehooken vom Spann zur Schuhspitze zieht, also eure OBERE Kante ebenfalls ordentlich sein muss. Je flacher die Gummierung in den Schuh übergeht, desto länger wird die Verklebung halten. Wenn der ganze Schuhbereich bedeckt ist und nirgendwo mehr freie Flächen sind, dann rollt ihr mit dem Stäbchen die Gummifläche platt. Richtig fest, glatt und platt drücken. Das geht teilweise mit den Fingern besser als mit dem Applikator!
Fertigstellen
Der Kleber muss trocknen. Laut Anleitung dauert das ca. 24 Stunden – bei mir war es nach nur 5 Stunden völlig ausreichend und ich bin bouldern gegangen! Davor habe ich an ein paar Stellen mit dem Teppichcutter nachgeschnitten und alles sauber gearbeitet. Wenn euch das Finish, also die Oberfläche der Gummierung, zu fies aussieht, dann könnt ihr mit einem Schleifpapier nacharbeiten. Besonders Nass-Schleifpapier mit einer Körnung von etwa 160 eignet sich gut dafür. Wenn ihr die ganze Fläche nachschleifen wollt, dann lasst den Schuh aber wirklich 24 Stunden trocknen! Um lediglich die Ränder und Übergänge ordentlich zu machen, sollten eigentlich die 5 Stunden reichen.
Reparieren von Löchern
Ich habe testweise auch ein kleines Loch in meiner Schuhspitze repariert. Die Verarbeitungstipps gelten hier ganz genauso wie für z.B. das Anbringen einer Toehookschicht.
Bei den Löchern im Rand steht meistens ein Teil des Randgummis ab, diesen “Flap” schneidet ihr am unbedingt erstmal ordentlich mit dem Teppichcutter ab, sodass ihr eine möglichst saubere und ordentliche Kante rund um das Loch bekommt. Als nächstes wird eine Schicht Kleber so tief unter den Randgummi gebracht, wie es euch möglich ist. Wenn irgendwie möglich, versucht das Loch
erstmal offenzuhalten, bis der Kleber angetrocknet ist. Dann feste quetschen. Der Anpressdruck ist entscheidend für die Klebekraft. Sobald der Rahmen vom Loch wieder fest mit dem Innenschuh verbunden ist, kommt erneut Kleber drauf – unbedingt 3-4mm über den Lochrand hinaus kleben! Wieder antrocknen lassen, Stealth Paint anmischen und das Loch überlappend auffüllen. Mit dem Applikator und den Fingern feste anpressen und glatt drücken. Das Ergebnis darf ruhig fies und klobig aussehen! Jetzt lasst ihr alles gut trocknen – mindestens ein paar Stunden, dann schneidet ihr mit dem Cutter alles zurecht und lasst es nochmals trocknen, mindestens mal 12 Stunden. Nachdem alles vollständig durchgetrocknet ist, bearbeitet ihr das Loch mit Schleifpapier und gleicht die Erhöhung und Unebenheiten aus. Besonders der Randübergang ist sehr wichtig! Eventuell müsst ihr mehrfach schleifen, bis ihr Rand und Lochniveau angeglichen bekommt. Meine Reparatur ist wirklich solide geworden, da bricht nichts erneut, oder löst sich ab!
Das Ergebnis
“Ich habe Leben geschaffen!!!!” – ok,ok, Dr. Frankenstein hat wohl deutlich mehr geleistet, auch wenn unsere beiden Schöpfungen optisch einige Gemeinsamkeiten haben. Nichtsdestotrotz bin ich mit dem Ergebnis zufrieden: Toehooks halten wie festgenagelt, die Passform hat sich überhaupt nicht verändert und auch die erste Bewährungsprobe hat die Gummischicht schadlos überstanden. Nichts hat sich hochgezogen oder abgelöst. Am Aussehen und in Details hätte ich eindeutig besser, also genauer und schöner arbeiten müssen. Funktional hat die Stealth-Paint aber super Dienste geleistet und – hey, Design follows functionality, nicht umgekehrt!
Weitere Tipps
Der ganze Prozess ist nicht so leicht, wie es sich zunächst anhört. Das Gummieren erfordert etwas handwerkliches Geschick, Timing, Präzision und tatsächlich auch Übung. Ich empfehle euch erstmal an einem anderen Gegenstand zu üben, als direkt euren Lieblingsschuh zu verhunzen. So bekommt ihr auch ein Gefühl dafür, wie das optimale Mischungsverhältnis aussehen muss, wie viel Zeit ihr beim Verarbeiten braucht etc. Das Stealth Paint Kit reicht für zig Schuhe und viele kleinere Reparaturen, damit der Kleber nicht austrocknet, sobald er einmal geöffnet wurde, versucht beim Zuschrauben darauf zu achten, keine Luft in der Tube zu lassen und fettet den Verschluss etwas ein. Sollte der Kleber dennoch austrocknen, haben einige wohl gute Erfahrungen mit Kövulfix-Kleber beim Sohlenkleben gemacht. Wichtig ist, dass der Kleber elastisch bleibt und schnell seine volle Klebekraft erreicht.
Alternative
Wem das Stealth Paint Kit zu teuer ist, der kann sich auch sein eigenes Granulat herstellen. Dazu könnt ihr mit einer handelsüblichen, großen Feile aus dem Baumarkt eure alten Schuhe shreddern und dann mit Kövulfix-Kleber anrühren. Ist halt ne ganz schöne Arbeit, aber wer partout sparen möchte, oder muss, für den könnte das eine Alternative sein.
Videos
Five Ten hat auch offizielle Anleitungs-Videos veröffentlicht, die zeigen, wie man es machen sollte. Wie das öfters mit offiziellen Videos ist, kann euer eigenes Ergebnis deutlich vom Video abweichen. Ich hoffe, meine Tipps helfen euch, möglichst nahe an das gewünschte Ergebnis zu kommen.
Five Ten Stealth Paint Kit Lehrvideo
Links
- Das Stealth Paint Kit könnt ihr bei den Bergfreunden kaufen
- Stealth Paint Kit bei Five Ten
- Lehrvideo
- Kövulfix-Kleber








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hey marc wollte nur sagen das der Link von bergfreunde.de nicht funktioniert, da du es auf “hhtp…” verlinkt hast… also mach es gut.. vielen dank für den Testbericht.. immer weiter soo!
Danke schön für den Hinweis! Habs gleich korrigiert!
Gruß Marc
Holy shit.
Ich liebe diesen Blog….
und Deine Tests….
/* lieb gemeintes Augenzwinkern
“Hast du Bub denn nix anderes zu tun?”
Augenzwinkern */
Mach weiter so, weil … s.o.
Jörg
Meine Güte Marc, was hast Du den armen Katanas denn nur angetan?
Die Idee, die Schuhe mit dem Gummi an der Spitze zu optimieren, finde ich aber durchaus gut. Ich habe bei den Schuhen immer das Problem, dass der Zeh direkt neben dem großen bei mir länger ist das der große Zeh, und dadurch immer stark aufgestellt ist in dem Schuh. Und bei einem Slopper-Toehook drückt dieser durch den dünnen Stoff dann sehr schmerzhaft auf den Hook, ohne irgendwie besseren Halt zu bieten. Mit dem Tuning sollte das aber deutlich besser klappen… Ich glaube spätestens wenn der Schuh mal erste Löcher hat, werde ich sie basieren auf Deinem Testbericht auch mal “vergewaltigen”
Danke für die Information!
Wird sogar noch schlimmer:
Ich habe jetzt auch noch bewußt ein Loch in die Sohle meines Katanas reingeschnitten und dieses dann mit der Stealth Paint repariert. Das Ergebnis ist – wie erwartet – nicht so überzeugend. Ein echter Sohlengummi ist viel kompakter und hält dementsprechend den punktuellen Belastungen auf kleinen Tritten besser stand. Muss noch alles abschleifen und dann wir testgeklettert.
Vor-Fazit: Für Löcher in der Schuhspitze und für’s Tuning super, aber bei durchgekletterten Sohlen am besten gleich neu kaufen, oder eben zum Wiederbesohlen geben.
Ein bebilderter Bericht der Sohlenreparatur folgt aber noch…
Gruß und fröhliches Kleben und Schleifen,
Marc
Für selber-neubesohlen gibts bei five-ten wohl noch richtige wiederbesohlungskits (http://www.fiveten.com/catalog/index.php?cPath=3_28). Die kannste ja auch mal testen
Gruss Bene
So, jetzt auch mal ne konkrete Frage:
Wie weich ist denn der Gummi, bzw wie klobig die Sache wenn sie drauf pappt?
Griffig sieht sie allein durch die “poröse Struktur (Bild)” aus.
Wie gut ist die Randverbindung im Praxistest, zB wenn mann genau dort ne scharfe Kante hookt?
Hört sich auf jeden Fall interessant an.
)
- Und wenn manns direkt auf die Finger machen kann ….. ;-P
(Ich glaub jedenfalls demnächts keinem eine Begehung von Ultraslopern mehr
Die “echten” Sohlenkits sind bestimmt besser dafür geeignet Löcher in der Trittfläche zu beheben – da hast du völlig recht!
Klobig fühlt sich da gar nichts an. Am Fuß vom Tragekomfort her merkt man überhaupt nichts. Der Grip ist sehr gut, hängt aber vom Mischungsverhältnis ab. Generell ist weniger Kleber wohl besser, da die Beschichtung weniger Kaugummiartig wird und Lochreparaturen insgesamt härter werden. Faustregel: Je flexibler das Ergebnis sein soll, desto mehr Kleber – eine Mindestmenge darf sicher nicht unterschritten werden!
Die Übergänge zwischen unebschichtetem und beschichtetem Hookmaterial sollten (wie immer) möglichst flach und fliessend sein, deswegen empfehle ich auch -anders als die Bedienungsaleitung- KEIN Begrenzungstape zu verwenden, sondern lieber eine Hilfslinie anzuzeichnen. Bei meinem Versuch habe ich eine recht dicke Übergangskante bekommen. Bisher hat sich davon noch nichts angehoben, aber im Zweifelsfalle würde ich versuchen diese beim nächsten Mal flacher zu gestalten. Das bekommt man auch hin! Wenn die Kante flacher ist, hätte ich keinerlei Bedenken, zumal der Kleber ja auch dazu geeignet ist lose Gummierungen wieder festzukleben. Wenn sich also etwas abrippelt, dann einfach festkleben, oder abschneiden und durch neue Mischung ersetzen. Das ist ja gerade das geile an der Stealth Paint. Was kaputt ist, macht man halt einfach wieder heile.
Wäre toll, wenn die Medizin etwas ähnliches für Bänder, Sehnen, Knochen und Muskeln entwickeln würde… – wobei ich in diesem Fall wohl wirklich eher zum Schuster – öhm, Chirurgen gehen würde
Wenn ihr eigene Erfahrungen mit dem Stealth Paint Kit macht, dann lasst doch einen kurzen Ergebnisbericht hier als Kommentar. Vielleicht entwickeln sich ja mit der Zeit neue, bessere Methoden / Vorgehensweisen.
Gruß,
Marc
Danke für die ganzen geballten Infos
Fröhliches weiterexperimentieren
- und vergiß darüber das bouldern nicht
Gruß, Jörg
[...] Testbericht könnt ihr bei http://www.rokblog.de lesen und das Video von 5.10 könnt ihr Hier [...]
Danke!
Super testbericht, werd mir das Zeug Probeweise zum ergänzen von Hookkappen besorgen.
grüsse,
niggo
ich war nicht wirklich begeistert. hab, wie von 5.1o empfohlen, mehrere schichten aufgebracht, um meine sohle wieder was zu pimpen, und das zeug war nach nicht mal 30 min. wieder runter.
das hat sich beim zweiten test wiederholt. sicherlich passt das, um kleinere löcher zu schließen, aber für flächige reparaturen meines erachtens eher ungeeignet. werde aber noch ein wenig rumprobieren…
hoi!
ich bis jetzt mit dem stealth paint relativ gute erfahrungen gemacht.
löcher hab ich schon beim ersten versuch dauerhaft zu bekommen.
schwieriger finde ich die kanten/übergänge. Ich´s leider noch nicht geschaft sie glatt hinzu bekommen. bei mir sind sie nach 2-3 leider wieder weg. der ganze stealth paint rollt sich weg. haste dagegen n guten tip?
vielleicht muss ich auch noch n bissl üben.
grüße christoph
Hi Christoph,
drei Punkte solltest Du beim Randgummi beachten:
1. Den Kleber großflächig auftragen, also zwischen Gummi und Innenschuh, auf den Innenschuh, auf die ausgeschnittenen Kanten und etwas um das Loch herum.
2. Nachdem der Kleber völlig getrocknet ist die Mischung so feste wie möglich in das Loch einpressen und festrollen. Das muss bescheiden aussehen, muss überstehen und muss überlappen!
3. Wenn alles wieder völlig durchgetrocknet ist, abschleifen bis du einen nahtlosen Übergang hinbekommst. Am besten ist es, wenn die Mischung sozusagen ganz fein in den ursprünglichen Rand ausläuft (deswegen muss auch Kleber um das Loch herum sein). Beim Schleifen aufpassen, dass es nicht zu warm wird und dass die Mischung wirklich DURCHgetrocknet ist.
Je sorgfältiger Du bei diesen drei Punkten arbeitest, desto besser wird das Ergebnis.
Viel Erfolg beim nächsten mal – Übung macht den Meister!
Gruß,
Marc
[...] Kletterschuhe reparieren [...]
ich hab mir das jetzt auch mal gekauft um ein riesenloch in meinem schuh wieder zuzuspachteln. der schuh trocknet noch also kann ich nichts zum resultat sagen. ich würde allerdings die masse nicht im deckel von der dose anrühren, wie es in der anleitung steht sondern in einem kleineren gefäß mit höherem rand. ein kleiner mörser wäre wahrscheinlich perfekt.
[...] [...]