Bouldern an den Rimdidim-Felsen, Odenwald

23. April 2009 in Fotos, RokBlog  |  13 Kommentare  |  19434 Leser
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Bouldern im Rimdidim

Bouldern im Rimdidim

Vergangenen Sonntag war eine kleine Rhein-Main-Delegation im nahegelegenen Odenwald an den Rimdidim-Felsen zum entspannten Bouldern. Ok, entspannt bouldern – die regelmäßigen Leser wissen bereits, dass es sowas kaum gibt. Nachdem ich bereits eine herbe Enttäuschung mit der Erkundung des Frankensteins kassieren musste, war ich im Vorfeld etwas skeptisch, ob die bisher unbekannten Felsen Gagernstein und Rimdidim doch noch das eine oder andere Boulderglück für uns bereithielten. Trotz des Regens der vergangenen Tage und der eher schwülen Luft fuhren wir nach Steinau im Fischbachtal unser Glück zu finden. Momentan liegt bei mir noch der aktuelle Kletterschuh Five Ten Project auf dem Tisch und fleht mich jeden Tag an, endlich Fels zu spüren und auf Herz und Nieren getestet zu werden-eine gute Gelegenheit, den neuen Schuh auszuprobieren. Der schrecklich lang und anstrengend angekündigte Zustieg bot uns dann die erste Überraschung…

Info

Wegweiser am Parkplatz

Wegweiser am Parkplatz

Christian in Masters Edge

Christian in Masters Edge

Am Parkplatz in Steinau war der Boden klitschnass, dennoch zogen wir guter Hoffnung los: Rimdidim ist vom Parkplatz in Steinau in maximal 15 Minuten erreichbar. Es geht zwar bergauf, aber so furchtbar wie wir alle nach der Lektüre des Boulderführers vermuteten war es lange nicht. Die ersten Blöcke waren eher niedrig und erschienen mir auch nicht so lohnend, weshalb Mia und ich direkt weiter zum Gagernstein, dem Hauptblock der vorderen Sektoren zogen. Der Gagernstein ist mit seinen 7m und einiger alter Rostgurken auf jeden Fall DER Block im Sektor, die umliegenden Blöcke sind deutlich niedriger bieten, aber ebenfalls ein paar wirklich sehr lohnende Boulder in den unteren bis mittleren Schwierigkeitsgraden.

Bouldern

Anstehen an Korn und Cracker

Anstehen an Korn und Cracker

Korn und Cracker SD

Korn und Cracker SD

Nach kurzem Warmbouldern machte ich mich direkt an Masters Edge‘, fb7a+. Nach ein paar Versuchen klappte dann auch der Startmove in ein glitschiges Seitloch. Die Bedingungen waren echt suboptimal und das anscheinend schon eine Weile. Viele Felsen waren durch eine glitschig-grüne Schicht bedeckt, die teilweise recht hartnäckig zu putzen war. Mit der Zeit trudelten auch die anderen ein und wir tasteten uns dann gemeinsam an die leichteste, mögliche Variante des 7m hohen Gagernsteins heran. Korn und Cracker‘, fb6c+ ist schon recht hoch und bei nassem Riss eine echte Herausforderung. Mit Sitzstart wird die fb6c+ zu einer fb7a+ und nach ein paar Versuchen hatte ich auch diese in der Tasche. Georg, der Jungster aus

Korn und Cracker SD

Korn und Cracker SD

Korn und Cracker - SD

Korn und Cracker - SD

der Mainer Boulderhalle Blockwerk duellierte sich erfolgreich mit dem schmerzhaft, glitschigen Seitriss und toppte ebenfalls aus. Während die anderen weiterboulderten spalteten wir uns etwas ab und zogen an den höher gelegenen ‘Höhlenstein’. Mit Warp‘, fb7b kämpften wir alle recht ordentlich, bis wir die Sequenz entschlüsseln konnten – zu nass und grün, um drüber zu spazieren. Apropos Grün – die Boulderabstinenz durch den Bund hat Benni anscheinend recht gut getan, jedenfalls sah der Boulder bei ihm am solidesten aus und so konnte er auch als erster toppen (und das ohne ‘more solidity’) – super!

Korn und Cracker

Korn und Cracker

Gregor klatscht den Sloper

Gregor klatscht den Sloper

Nachdem wir entweder erfolgreich oder zumindest adäquat gepeinigt waren zogen wir wieder zurück an den Gagernstein, wo sich die anderen inzwischen mit DER Linie auseinandersetzten: Classic‘, fb7a zieht die zentrale Risspur hoch. Keine Definitionen, einfach hoch. Alte, rostige Schlaghaken zeugen noch von den ersten Begehungen der super 7m Linie. Mia, die sich bereits recht früh einen tiefen Schnitt im rechten Zeigefinger am scharfen Granit holte, gab jetzt am Abend nochmal alles. Die Züge saßen, aber der Finger wollte nicht recht und auch die Kraft schwand. Immer wieder fiel sie aus knapp 4 Metern in das Crashpadmeer. Mit der Zeit wurden die Pads immer weniger, da sich die anderen nach und nach verabschiedeten, bis nur noch Mia und ich übrigblieben. Etliche Versuche später und zigmaliges

Manu haut auch drauf

Manu haut auch drauf

Korn und Cracker - SD

Korn und Cracker - SD

Padrutschen später konnte dann Mia ihre erste fb7a austoppen – Gratulation! Wirklich ein anspruchsvoller Highball, kein Geschenk für fb7a – schon gar nicht bei den Bedingungen und nem tiefen, blutigen Cut im Finger. Echt ein perfekter Boulder, um den 7ten Bouldergrad einzuläuten. Das wars dann aber auch, inzwischen wurde es dunkler und wir machten uns wieder auf den Heimweg.
Leider konnten wir den Namensgebenden Rimdidim-Felsen nicht finden, aber wir kommen wieder – keine Frage. Die Boulder dieses kleinen Bouldergebiets sind wirklich lohnend und der Zustieg lange nicht so schlimm, wie es sich im Topo liest. Hingehen – wegreißen!

Vermutlich werden in der nächsten Woche noch ein paar Bilder nachgereicht, Georg, sozusagen der Fotograf von RokBlog.de wird die Bilder noch nachreichen.

Nachtrag

Classic

Classic

Mia in Classic

Mia in Classic

Inzwischen habe ich Post von Georg Lenz – www.lenzfoto.de.
Ein paar seiner Fotos vom Bouldergebiet Rimdidim sind fertig und die will ich natürlich nachliefern. Besonders freut mich, dass es ein Bild von Mia in ihrer ersten fb7a gibt.

Was haltet ihr vom Bouldergebiet Rimdidim? Habt ihr noch andere Empfehlungen aus dem Odenwald – und: Wer von euch war schonmal am Frankenstein? Fandet ihr es auch so ‘toll’?!

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13 Antworten zu “Bouldern an den Rimdidim-Felsen, Odenwald”

  1. Andy sagt:

    Es freut mich zu lesen, das auch ihr dort euren Spass, trotz der wiedrigen Bedingungen hattet.

    Das Gebiet ist mit Sicherheit ein echte Perle im Odenwald, und “Classic” auch die offensichtlichste und beeindruckennste Linie zugleich. Man kann garnicht umher, da will man einfach nur hoch ;)

    Ein fettes “RESPEKT”, geht auch gleich mal an Mia, denn obenraus muss Mann/Frau doch schon seine “Balls” zusammenhalten und die Ruhe bewaren (wobei die Crux sicher innerhalb der ersten 2,5m zu finden ist), Glückwunsch!!

    Der Hügel bietet, meiner Meinung nach, noch so einiges an Potenzial.

    Meldet euch doch einfach mal wenn ein Trip ansteht, ich würde mich auch gerne als “Guide” zur Verfügung stellen ;)

    Wie ist dein Eindruck von dem FiveTen, Marc?

    ps. und so schlimm ist der Zustieg wirklich nicht, zumal er eine geradezu optimale Grundtemperatur für ein weiteres Aufwärmprogramm in sich birgt.

  2. ziag sagt:

    Einen wundervollen guten morgen Marc!

    Immer wieder schön, beim Frühstück in Deinem Block zu lesen und läßige Fotos anzusehen!!!
    Und mitzubekommen, dass das von Sperrungen geschundene NRW doch immer wieder Kleinoder hervorbringt….

    Gratulation an Mia! – Hut ab vor soviel Enthusiasmus und Biss (neben dem Können und der Kraft natürlich).

    Überrascht war ich nur nicht mehr über 5.10 Projekt zu lesen – auf einem Foto ist er ja gut ins Bild gesetzt – die Jungs von 5.10 freuen sich immer über solche Fotos – wie ist er denn nun?

    Dir eine gute Zeit wünschend
    ziag

  3. Marcel sagt:

    Hey Marc, scheint echt eine rießen Gaudi gewesen zu sein, das halbe Blockwerk war ja vertretten. Gratulation an dieser Stelle an Mia, für ihre erste 7a! TOP!

    Leider war ich bis jetzt nur im Felsenmeer und Lützelbach, aber Rimdidim scheint ebenso wirklich lohnenswert zu sein. Wielange ist die Anfahrt von Mainz bzw. Wiesbaden aus?

    Ich persönlich finde, der Odenwald ist der perfekte “Feierabend Boulderspot”, es ist mittlerweile fast bis 21h hell und bei einer Anfahrt von unter einer Stunde, kann man noch die restlichen Sonnenstrahlen des Tages tanken und sich in freier Natur an den Blöcken austoben!

  4. Servus ihr Drei,

    wir hatten wirklich unseren Spaß – keine Frage.
    Ich sehe das genauso wie Marcel, absoluter Top-Feierabend-Spot, zumal etwas später auch deutlich weniger Wanderer unterwegs sind und nach der zehnten:
    “Das ist eine Fallschutzmatte – wir wollen an den kleinen Felsblöcken klettern, ohne uns den Rücken zu brechen…”-Leier, ist die Zunge bereits Müde, wo bisher eigentlich nur die Waden brennen sollten. Übrigens auch ein schöner Nebenaspekt vom Rimdidim: Wesentlich weniger ‘Verkehr’ als im Felsenmeer.
    Von Wiesbaden aus haben wir ziemlich genau eine Stunde gebraucht – war aber auch richtig voll auf der Strasse (Rimdidim-Felsen in Google-Maps).

    Mein erster Eindruck vom Project ist positiv: Sehr weich, starker Downturn, Ferse ist ok, Mystik-Rubber stickt – vermutlich wird es Anfang der kommenden Woche einen ausführlichen Testbericht geben. Je nachdem, wie schnell ich den Artikel schreiben kann. Auf jeden Fall ist der Project mal wieder ein Zeichen von einer positiven Entwicklung bei Five Ten: Endlich mal ein Schuh, der passt. Momentan ist die Lieferbarkeit in Deutschland noch etwas eingeschränkt, aber in der nächsten Woche ist der Schuh bei den Bergfreunden im Programm – zumindest in den Hauptgrößen.

    Bis bald mal an den kleinen Blöcken im Odenwald, oder den großen Blöcken im Blockerk :)

    Ciao und viele Grüße,

    Marc

  5. Simon sagt:

    Hi Mark,

    coole Bilder und cooler Bericht. Habe direkt Lust auch mal in den Odenwald zu fahren zum Bouldern.

    Vielleicht sehen wir uns mal in Franken – wir haben hier auch viele gute Boulder – darf man aber nix veröffentlichen!

    Super Blog! Weitermachen!

  6. Hallo Simon.

    Jo, jo – der Boulderapell. Sehr schade, wenn man von weiterher kommt. Ich fänds besser, wenn man das individuell entscheiden würde und nicht per se erstmal jede Veröffentlichung untersagt.

    Naja, ist ja auch ne Aufteilung:
    Ihr habt die Felsen, wir das RokBlog ;)

    Fände ich aber auch schön, mal ein paar fränkische Boulderhighlights kennenzulernen – ergibt sich vielleicht mal.

    Ciao, Marc

  7. barfuss sagt:

    Die Beschreibung des Gebietes hört sich ja wirklich lohnenswert an!
    Ich habe es bisher ins Felsenmeer, nach Lützelbach, zum Hohenstein und nach Heidelberg an den Riesenstein geschafft. Die beiden erstgenannten Gebiete fand ich spitze, den Riesenstein etwas zu klein und auch eigentlich nur ab 7a aufwärts interessant. Vom Hohenstein war ich ziemlich enttäuscht, das lag vor allen Dingen am seltsamen Gestein (Quarzit), den definierten Bouldern und der Lage mitten im dunklen Wald.
    Was hat euch den am Frankenstein nicht gefallen? Der stand eigentlich auch auf meiner Liste…

    Gruß,
    barfuss

  8. barfuss sagt:

    …mir ist noch was eingefallen: findet Ihr die allgemeine Bewertung nicht auch sehr soft?
    Wenn ich z.B. an die Sternenkante, Smegma Traverse oder ähnliches in der Pfalz denke, finde ich die um einiges Härter bewertet. Die Beweertung in Bleau lass ich bewußt mal außen vor!
    Schöne Bilder !

  9. Zum Frankenstein:
    ‘Odenwald en bloc’-'Gut 30 Probleme mit Schwerpunkt um 7a. Es gibt vor allem kurze Boulder, aber auch einiger Highballs am 8m hohen Brohmfels.’

    Mit dieser Beschreibung zog ich alleine am Sonntag los um einfach mal ein paar Meter heimischen Felsen zu spüren. Die Blöcke an der Burg sind zwar prinzipiell nicht sonderlich schlecht, aber leider total vermoost und dazu liegen etliche Glasscherben ab Absprunggelände – vermutlich von den naturnahen Wanderern. Ich hab die zerschlagenen Bierflaschen eingesammelt und bin direkt wieder zurück zum Parkplatz. Müll in der Karre verstaut und habe mich in anderer Richtung auf den Weg zu den nächsten Blöcken gemacht. Nach einer Ewigkeit kam ich an ein paar wenigen völlig enttäuschenden Felsen an. Wenn schon von Zustiegen in einem Topo gesprochen wird(Rimdidim), dann sollte man für den Frankenstein erwähnen, daß der Zustieg um einiges Länger ist. Das Topo zeigt Blöcke direkt nebeneinander, tatsächlich liegen etwa 5 Minuten Fußweg dazwischen. Der Brohmfels war dann die nächste Enttäuschung – zum Klettern kann der ja vielleicht noch mit ganz viel Liebe herhalten, aber zum Bouldern finde ich ihn wirklich fies – also weiter….
    Nochmals ne ganze Weile zu Fuß kam ich dann an ‘Sackomatic’ an, der Boulder, der mich eigentlich in das Gebiet zog. Nun ja, was soll ich sagen: Der Name ist Programm, und zwar von der Höhe des Blocks her. Jedenfalls ist der Block nicht viel höher als das Skrotum hängt. Während ich dann völlig ohne Felskontakt wieder den Marsch zurück zum Parkplatz antrat fiel mir die Knapp unterhalb des Kamms verlaufende Straße auf, an der man vielleicht auch mal am Wegesrand parken könnte, anstatt für ein 1-Zug Problem auf Sackhöhe 25 Minuten zu latschen. In meinen Augen verdient das Gebiet nicht mal die Aufnahme in den Boulderführer. daher: Rausreissen und vergessen! Schade um die Mühe, dieses Gebiet aufzuführen.

    Grüßle,

    Marc

  10. Oha, hatte dir schon in der Zwischenzeit geantwortet…

    wg. Bewertungen:
    Ich stimme dir da schon zu – mit ein paar Ausnahmen. Insgesamt ist die Bewertung nicht so homogen und es gibt mehr ‘Ausrutscher’ als woanders. Nicht, daß es keine Ausrutscher in Pfalz, oder sonstwo gäbe, aber im Odenwald finde ich es auch eher soft.

    Weil du es ansprichst: Smegma-Traverse mit – ich glaube 6b trav – ist in meinen Augen elendige Tiefstapelei und ein Argument mehr dafür die Boulder so zu genießen wie sie halt sind und die Bewertung lediglich als groben Anhaltspunkt und teilweise sogar profilneurotisch einzuschätzen.

    Nicht loslassen,

    Marc

  11. Ich habe ein paar der Fotos von Georg in den Artikel eingefügt.
    Die letzten Drei Bilder stammen aus seiner genialen Hand – leider kann ich die Bilder nicht in eine eigene, seperate Galerie stellen, deswegen musste ich sie so nahtlos in den Artikel einfügen.

  12. Marvin sagt:

    Hallo Marc,
    lese seit ein paar Monaten sehr aufmerksam dein blog- und da ich grade mit extremst schmerzenden Fingern und generell einem Haufen anderer verletzungen nichts zu tun hab, hab ich mal deine Trips durchgeblättert.
    Ich muss gestehen, das ich den Frankenstein grauenvoll finde. Und das Urteil gebe ich ab, obwohl ich nur die beiden Burgfelsen dort kenne.
    Unglaublich scharfe kanten, hatte nach 2 zügen in einem FB4 3 risse in meiner Hand- die dann komplett zugetapt wurde. Nach oben hin werden die boulder leider nicht mehr schöner, wobei ich dir immer nur bis 6b etwas erzählen kann.
    Insgesamt eher enttäuschend.

    Bouldern war ich heute im Felsenmeer, mit 14°C, Sonnenschein eigentlich super vorrausetzungen für den Spätsommer. Fehlende Haut an den Fingern, extremes Übertraining und ein paar verletzungen vom routenklettern gestern abend haben den Trip eher Schmerzhaft Schön werden lassen.
    Abgerutscht bin ich heute in “Sonnengott”, Sektor b- 5/6a Klassiker. Kann mich hier aber wirklich nicht entscheiden wie man da lang muss. Naja, eine 10*30cm große Brustaufschürfung hab ich davon getragen ;-)

    Ansonsten ist das Felsenmeer echt top- aber die Bewertungen, gerade der FB 5er sind doch sehr lasch, und auch einige 6a sind nicht so deftig wie ich das denken würde.

    Schade nur, das in der letzten Zeit ein boulderer im Felsenmeer war, der im Sektor B alles vollgechalkt hat, und es nicht für nötig hielt, besagtes Chalk zu entfernen. Insofern eine schöne Beschäftigung für meine Schmerzenden Muskeln: Mit Zahnbürste und Besen chalk entfernen.

    Cheers,
    Marvin

  13. Hi Marvin,

    14° Grad im Felsenmeer im August?!? Von wegen Klimakatastrophe!!! – Nee, Schmarrn – das hört sich ja verlockend an!

    Wegen des Chalks ist das in der Tat unschön, aber ich freue mich sehr von dir zu lesen, dass du die Pausenzeit sehr sinnvoll nutzt – Danke! Ich werbe oft für das Putzen nach dem Bouldern und wir werden demnächst bestimmt auch mal wieder einen kleinen, kollektiven Boulder und Boulder-Putztrip ins Felsenmeer machen – auch um den Müll der Wanderer mal einzusammeln. Erstaunlich, dass in denen für Wanderer weniger gut zugänglichen Spots deutlich weniger Papierchen usw. rumfliegen – obwohl dort ja nur die Klettervandalen sind und eben nicht die naturbewußten Wanderer…
    Naja, ich will hier ja keine Fronten verhärten, schließlich sollte man das gleiche Recht haben durch den Wald zu wandern, wie auch durch den Wald zu klettern, wenn man Rücksicht übt.

    In diesem Sinne – vielen Dank und lieben Gruß,

    Marc

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