Probleme mit Boulderappell im Frankenjura

25. Januar 2009 in News  |  2 Kommentare  |  13280 Leser
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Mit der Bitte dies hier zu veröffentlichen, wurde ich neulich darauf hingewiesen, daß offensichtlich ANFÄNGER im Krottenseer Forst und in anderen Gebieten ihrer Kreativität freien Lauf lassen, indem sie kleine Blöcke vom Moos befreien, mit Farbe Griffe definieren und in großen Lettern Namen angeschrieben haben um neue Boulderprobleme zu bekunden.

Ein paar der Namen lauten:

  • Goldene Eichel
  • Muttis Mistkugel
  • Mammutliebe
  • Oceans 11
  • Fuchsröhrchen

Wer sich angesprochen fühlt, möge dies bitte dringend in Zukunft unterlassen!

Auszug des Boulderappells der IG Klettern Frankenjura:

1.Information
Neue Bouldergebiete mit Landratsamt und Privatbesitzer abklären.

2.Vegetationsputzen
Keine Erschließung von stark bewachsenen Felsen. Keine Gehölze ohne Einwilligung vom Besitzer entfernen.

Außerdem wurden Routen an Felsmassiven (Boulderblöcke) mit sehr geringer Höhe, mit 2 bis 3 Haken erschlossen..

Auszug des Neutouren-Appells der IG-Klettern:

2. Information
Vor Erschließung einer Neutour soll ein Vertreter der Kletterverbände telefonisch über das Vorhaben informiert werden. Im Frankenjura Günther Bram / DAV (09131/ 33181) oder Stefan Haase / IG- Klettern (09156 /1730) und Dr. Jürgen Kollert/ IG-Klettern (01713261680). Der Erschließer wird informiert, ob sein Projekt in einem kritischen Bereich liegt, oder nicht. (Gegebenenfalls kann auch der Kontakt zu den zuständigen Behörden vermittelt werden).
3. Vegetationsputzen
Das Putzen von zusammenhängenden Vegetationszonen zur Errichtung einer Neutour soll unterbleiben. In einem solchen Fall sollte von der Neutour abgesehen werden.
4. Auswahl
Die Erschließung von Felsen geringer Höhe soll unterbleiben.

Bitte dringend an die oben genannten Boulder/Zonierungsappelle halten und nicht mit dem Farbeimer und Drahtbürste durch den Wald laufen.

Quelle: www.boulderrausch.de

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2 Antworten zu “Probleme mit Boulderappell im Frankenjura”

  1. nonuts sagt:

    Wie dreist muss man sein, seine eigenen Regeln wie ein selbsternannter Sheriff durchzusetzen. Einige der Bouldernamen standen an einem erlaubt bekletterten Felsen ungefähr zwei Zentimeter von einem ebenfalls angeschriebenen Routennamen entfernt klein angeschrieben, kleiner als zum Beispiel Boulderrausch. Den Namen werd ich dann wohl jetzt auch mal entfernen.

  2. nonuts sagt:

    ach übrigends, Farbeimer und Drahtbürste waren dort nicht im Einsatz, Moos wurde auch nicht entfernt und Anfänger, na ja, mehr als 8a geht leider noch nicht…

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