Testbericht: Crashpad Mondo von Black Diamond

19. Juni 2008 in Infos, Tests und Tipps  |  4 Kommentare  |  15372 Leser
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Black Diamond Mondo

Black Diamond Mondo

Update: Es gibt inzwischen ein neues Modell, dass ich ebenfalls getestet habe.

Bisher war ich ja immer ein grosser Befürworter von Ocun und deren Crashpads. Die letzten Urlaube im Averstal lehrten mich aber eines besseren und ich habe inzwischen einen neuen Favoriten: Das Black Diamond Mondo Crashpad ist zwar absolut kein ‘Cheap Bastard’, kommt dafür aber richtig dick daher.Satte 12 cm sorgen dafür, dass euer Hintern sicher unten wieder ankommt, wenn der Strom nicht fürs austoppen reicht. Die Qualität und der Ruf des Mondo sprechen für sich. Das Mondo bleibt euch lange erhalten und dient sogar als Ehebett der eingefleischten Boulderer.

Info

Das Mondo, eigentlich inzwischen Mondo II stammt ursprünglich aus der Produktion von Franklin Climbing, das inzwischen allerdings in Black Diamond aufgegangen ist. Die neue Version des Mondos ist immernoch ein dickes Ding. Mit einer Grösse von 112cm x 168cm x 13cm ist das Crashpad ein ganz schöner Brocken, der erstmal im Auto verstaut werden will. Am wohlsten fühlt sich das Mondo unter Highballs mit unebenen Absprunggelände. Die stabile Konstruktion sorgt für eine weiche und vor allem gut geglättete Landebahn. Da wo andere Pads aneinander gelegt werden müssen und bei felsigem Boden gefährliche Zwischräume entstehen, liegt das Mondo souverän darüber und ‘kippelt’ nicht.

Ausstattung

Black Diamond Mondo

Black Diamond Mondo

Black Diamond Mondo

Black Diamond Mondo

Schaumstoffkonstruktion sehr gut ab. Das Aussenmaterial ist aus sehr robustem Cordura 1000. Die satten 112cm x 168cm x 13cm sind schwer zu verfehlen, die Verbindung beider Hälften weist aber keinen zusätzlichen Schutz auf. Die Kanten sind also nicht abgeschrägt, in der Praxis wird dieses ‘Manko’ allerdings super durch die kuschligen 13cm dicke aufgefangen.
Die Tragekonstruktion sind gepolsterte Rucksackriemen mit ebenfalls gepolstertem Bauchgurt-gut so, denn obwohl das Mondo für seine Grösse mit das leichteste Pad auf dem Markt ist, wollen die 7.7Kg erstmal getragen werden. Geschlossen wird das Crashpad mit drei Gurtschnallen (eine unten, zwei an der Seite). Alle Gurtschnallen sind aus robustem Aluminium mit abgerundeten Kanten. Zusätzlich zum Rucksacksystem sind die vier Ecken mit robusten Tragegriffen versehen.
Das Mondo ist ausschliesslich in der Farbe Marone/Schwarz erhältlich, die Absprungfläche ziert das Black Diamond Logo.

Praxistest

Black Diamond Mondo

Black Diamond Mondo

Das Mondo ist einfach erhaben über unebenes Gelände und hohe Stürze. Da wo man das Absprunggelände mit drei Pads absichern muss reicht oft ein einziges Mondo in Verbindung mit einem kleinen Startpad und ebnet darüber hinaus die Landebahn deutlich besser bzw. sicherer als seine kleineren, normalgrossen Brüder. Die Dämpfung lässt keine Wünsche offen, selbst Stürze auf den flachen Rücken fühlen sich ‘hallenmässig’ an. Ich kann deutlich freier Bouldern, wenn ich kaum befürchten muss zB. mit der Ferse neben das Pad zu knallen. Beim Transportieren zwischen den Bouldern merkt man die Grösse aber deutlich, besonders zwischen Bäumen bleibt man gerne mal hängen, das Gewicht ist durch die gut gepolsterten Rucksackriemen eigentlich kein Problem. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass man ein richtig komfortables Bett quasi automatisch dabei hat und gut drauf schlafen kann.

Fazit

Black Diamond

Black Diamond

Eigentlich ist das Mondo schon fast zu gross um es ständig dabei zu haben, im Averstal ist es aber eine absolute Bereicherung und ermöglicht soger erst einige Boulder. Ich persönlich nehme lieber ein etwas umständlicheres Wandern zwischen den Bouldern in Kauf, als dass ich mich verletze. Ich kann deutlich freier Bouldern und das ist mir die Grösse absolut wert. Beim Thema Wert – ca. 300 Euro kostet das Mondo und das ist schon ne Stange Geld, plant man öfters ins zB. Averstal oder Tessin zu fahren lohnt sich die Investition aber auf jeden Fall. Ihr solltet allerding vorher ausmessen, ob das Mondo denn bei euch ins Auto passt! Das Mondo ist was für Enthusiasten und nichts für den Gelegenheitsboulderer, der vermutlich mit einem kleineren Pad wie dem ‘DropZone’, dem ‘Mad Pad’ von Mad Rock oder dem ‘Cheap Bastard’ von Metolius besser bedient wären.

Update

Inzwischen wurde das Mondo überarbeitet und das Update hat einige sinnvolle neue Features bekommen. Lest den ausführlichen Testbericht vom Mondo II Modell 2009!

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4 Antworten zu “Testbericht: Crashpad Mondo von Black Diamond”

  1. [...] war. Rückbank, Heckablage und den ganzen Unrat rausgeschleudert und so passten tatsächlich zwei Black Diamond Mondos, ein Metolius und ein ausgeklapptes Flashed Ronin Crashpad neben Zelt, Schlafsäcken und dem ganzen [...]

  2. [...] gibts so immerhin nicht. Das Tragesystem ist komfortabel und das Pad bietet im Gegensatz zu dem Mondo einen Tragegriff auf der Rückseite mit dem man das Pad gut schleppen kann. Beim [...]

  3. Tobias sagt:

    Super Pad! Ich habe zwar kein eigenes, habs aber bei nem Kumpel mitbenutzt! Echt fett! Weich und groß und es passt viel rein! Nächste Geburtstagskohle wird ein Mondo!!!

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