Wartenberg for a day
18. Mai 2008 in Fotos, RokBlog | 3 Kommentare | 14624 Leser
Am Samstag waren Benni, der zur Zeit in Berchtesgaden stationiert ist und ich in der Pfalz unterwegs. Wieder Wartenberg, wieder “Haute Couture(fb7c trav)”, wieder der finale Sloper, wieder….. Ratsch! Abgerutscht! So langsam glaube ich, dass wird erst wieder im nächsten Winter was. Die letzten Wochen werden die Bedingungen schlechter und schlechter. Konnte ich vor einigen Wochenenden noch direkt bis zum Cruxzug flashen, geht jetzt gar nichts mehr. Wir wiederholen die “Kurze Traverse(fb7a+)” und machen uns dann an “Pierre’s Problem(fb7c)” zu schaffen. Jedoch nicht mit dem orginalen Sprung, sondern mit der natürlichen Linie die sich über Leisten zum Mantle zieht. Wie schwer das ist, obs nen Namen hat, keine Ahnung, aber auf jeden Fall ists für uns die logischste Linie gewesen.
Danach gehts runter an den “Hanuman-SD(fb7c)” und den “Knaxklub-SD(fb7c+)”. Anfangs klappt nix, doch nach ner guten halben Stunde hab ich den “Hanuman-SS(fb7b)” geschafft. Eigentlich wollte ich ja die Sitzstart-Variante machen, aber die Beta für den Zug ins rettende Henkelloch steht leider gar nicht bzw. ich stehe kräftig auf dem Schlauch. Zudem ist mir noch der Starttritt weggebrochen, so dass man jetzt pressig auf Reibung anstehen muss. Kräfte sammeln und mal was anderes probieren. Die geile Toehook-Variante für den Zug ins Loch – wie Sebi es in seinem Video zeigt – hab ich nicht gerafft.
Eigentlich nur als kurzes Intermezzo geplant, versuche ich mich am “Knaxklub-SS(fb7b)”
und platze beim Abschlusszug im überrascht aus der Wand. Fast geflasht, wasn da los? Zigmal probiere ich dann, bis es endlich klappen will. Die Sitzstart-Variante klappt dann auch direkt. Insgesamt halte ich den “Knaxklub-SD” richtig easy für fb7c+, mein Empfinden tendiert da eher in Richtung fb7b+/c. Die vielen Versuche haben inzwischen dennoch deutliche Spuren hinterlassen – von wegen aktives Erholungs-Intermezzo! Der Durchstieg vom “Hanuman-SD” will dann auch gar nicht mehr klappen und bleibt ein Projekt für das nächste Mal.
Anmerkung:
Bitte entschuldigt die wirklich schlechte Qualität der Bilder, aber Handycam bleibt halt Handycam…. *sigh*
Links:
Topo der Pfaelzer-Kletterer von P.Weinrich
Video vom Hanumann auf goodgrip.de
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[...] Tag der Arbeit war ich bereits im Averstal, Magic Wood. Nach einem kurzen Intermezzo in der Pfalz am Wartenberg ging es am nächsten Wochenende gerade nochmal in den Wald bei Ausserferrera. Die Bedingungen waren [...]
mit dem leichten knax klub erklärt sich so:
wie man auf deinen beiden bildern sieht ist die kante mittlerweile sehr viel stärker geputzt als bei der erstbegehung vor so 4 jahren ungefähr. da hatte der erstbegeher (oli) nur die allernotwendisgten griffe an der kante freigelegt. mittlerweile ist der knax club als sd in der tat ehr so um die 7b+. hanuman ist übrigens auch nicht schwerer. den zug ins loch springen die meisten, eingedreht auf reibung stehen und reinhüpfen. das gehört zum ss allerdings auch dazu(??). starttritt? probiers mal mit nem hook neben der hand.
Danke für deine Erklärung!
wg. SS:
Ich hooke ja neben der Hand, das ist dann aber eher ein Hock- als ein Sitzstart – finde ich aber auch am logischsten. Ich hatte den SS mit rechter Hand auf rechter Leiste und linker Hand am Kantenzwischengriff nach dem SD-Loch-Links angefangen.Linken Fuss sehr eng zur linken Hand, links an die Kante wippen, rechter hook bleibt auf Startgriff-rechts und mit rechts hoch auf Seitsloper-mit-Daumen. Dann hab ich den Hook gelöst und bin aus dem linken Bein recht gerade mit links ins Loch gehüpft und ausgestiegen. Fehlten halt eigentlich nur 2 Züge, war aber halt nicht der SD.
Muss ich mal eingedreht versuchen.
wg. KK:
Das erklärts!
Ciao Marc