Trip ins Elsass
28. April 2008 in Fotos, RokBlog | 2 Kommentare | 14940 LeserAm vorvergangenen Wochenende sind Georg, Christian und ich trotz der etwas durchwachsenen Wettervorhersage in Richtung Elsass aufgebrochen. Der Samstagmorgen präsentierte sich dann auch prompt in strömenden Regen…
Bis kurz vor Strassburg schüttete es wie aus Kübeln, doch dann hörte der Regen auf und sogar die Strassen schienen relativ trocken. Da kam Hoffnung auf. Etwa 20 Minuten später trafen wir dann im Kronthal, einem stillgelegten Sandsteinbruch bei Wasselonne ein. Viele Teile des Bruchs sind überhängend und regengeschützt, zudem ist alles freistehend und trocknet schnell ab. Der Steinbruch Kronthal weist im oberen Drittel fast aller Routen den feinsten “Kartoffelacker” aus Kieseln auf – teilweise fester, teilweise nicht, ansonsten dominiert feiner Sandstein von sehr guter Qualität. Nach Regen bleiben die Kiesel leider etwas länger nass, als die übrigen Wandbereiche die zum Teil niemals nass werden.![]()
Nachdem wir uns schnell warmmachten, machten wir uns an die “Sevices sans fin” 7a die Christian und ich im ersten Versuch schafften, Georg war dann im zweiten Versuch solide erfolgreich, nachdem ihm im ersten der Fuss ausrutschte. Danach machten wir uns an die “Le Tiroir aux Aluettes” 7b, einer sehr geilen boulderartigen Route an Löchern, Slopern und Seitpressern. Vor ein paar Jahren hatte ich mich mal darin versucht und wurde kläglichst gestoppt. Diesmal lief es deutlich besser und ich konnte die Route im zweiten Versuch klettern. Ok, 7b, nix dolles, aber das letzte Mal bin ich Mitte Dezember in El Chorro mit Seil geklettert und dafür liefs eigentlich ganz gut. Christian konnte ebenfalls punkten. Danach konnten wir noch “Lili Marlen” 7a Onsight klettern und zogen uns dann zum Schlafen zurück.
Am nächsten Morgen gings dann an den Laurenzoboulderfelsen, nahe Lutzelbourg zum – wie der Name ja schon sagt – BOULDERN!!! Obwohl wir wirklich guter Hoffnung waren, waren die Felsen zum Teil wirklich klitschnass. Die Bedingungen also eher richtig fies schlecht.
Am Nachmittag kam dann allerdings noch die Sonne raus und es war echt chillig und schön. Landschaftlich ist der Laurenzoboulderfelsen wirklich richtig schön idyllisch gelegen. So richtig was gerissen haben wir zwar nicht aber für die miserablen Bedingungen konnten wir mit “Raven” fb6c und “Pied souple et biceps ferme” fb6c+ trav immerhin ein paar schöne Boulder machen. Ansonsten kosteten uns teilweise die 5er richtig viele Versuche! Die Bewertung kam uns entsprechend brutal hart vor.
Weitere Arbeiten, sowie das Portfolio vom Photographen Georg Lenz findet ihr auf seiner Website: www.lenzfoto.de
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mit dem kocher versuchen den fels zu trocknen ist echt scheisse für den fels! das haben sie in der fränkischen schon vor 20 jahren gemerkt… irgendwann wird der fels dann nämlich poröse und platzt auf/ab… also bitte lassen!
Shit, habe ich nicht gewusst. Beitrag ist editiert, muss ja nicht zwangsläufig andere auf die gleichen, dummen Gedanken bringen. Danke für den Hinweis!