Bouldern im Nahetal

26. Mai 2007 in RokBlog  |  4 Kommentare  |  13985 Leser
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Ich war heute zusammen mit Sebastian Hammerschmidt & Freunden im Nahetal bouldern. Das Bouldergebiet befindet sich noch in der Erschliessungsphase, Topos und Anfahrtsskizzen sind zwar noch nicht verfügbar, die Boulder sind aber vielversprechend. Wir waren heute im “Alten Steinbruch”, einem Sandsteinmassiv, das völlig sonnig ausgerichtet und daher wohl eher für den Winter geeignet ist. Ein paar Boulder waren aber von Bäumen verdeckt, so dass zumindest “a bisserl” was ging. Der Wind liess allerdings zu Wünschen übrig – gut für den Winter – widerum suboptimal für den Sommer.

Zum Aufwärmen hab bin ich “Ab in den Süden” geklettert, eine richtig schöne Traverse an ausschliesslich guten Griffen – richtig schön. Danach gings zum “Woodboy”, wo ich richtig arge Probleme hatte in der Hitze den Sloper zu fixieren. Zigmal bin ich aus dem Sloper rausgeschrabbelt und hab mir dabei die eh noch Wunden Griffel so richtig abgeschält. Am Ende hats schon nicht mehr nur genässt, sondern schon fast geklappert (Knochen auf Fels), aber den Boulder hab ich noch zu Ende gebracht. Direkt noch ne Variante nachgeschoben und dann in den grottigen Abschnitt weitergezogen. Hier konnte ich “Blaues Licht” grad noch so flashen – ebenfalls ein Ausnahme-Boulder – sowie ein paar Züge in anderen Bouldern ausprobieren. Alle Boulder die ich gezogen habe verdienen wirklich extra Sterne, so geil sind die Teile. Ich freue mich schon darauf im Winter die anderen, härteren Probleme bei gutem Grip anzugehen – die Boulder sehen sehr fett aus, sind aber zum Teil völlig definiert. Es gibt aber auch einige “echte” Linien. Mal schauen, was die anderen Gebiete noch für Schätze bergen? Jetzt muss ich erstmal zu gaaaaaanz dick Calendumed greifen um den traurigen Rest Haut zu vermehren.
Ein paar Vorab-Informationen gibts beim Seppl auf seiner Website Ars-Ascensus.de bis dann in Bälde das offizielle Topo erscheinen wird.

Nachtrag: Die Haut meiner Finger ist heute morgen derartig zerstört, dass ich richtig die Zähne zusammenbeissen muss wenn ich sie eincremen will. Ich bin sogar nachts vor Schmerzen aufgewacht und hab nachgecremt. Selbst an den kleinen Fingern habe ich Blasen - so extrem hab ich das echt noch nie erlebt. Zeigt aber wenigstens, dass ich doch noch verbissen Kämpfen kann und das ist ja auch ne gute Erkenntnis :)

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4 Antworten zu “Bouldern im Nahetal”

  1. Halli hallo,

    ja ja marc, schade mit deinen fingern, dass erklärt auch, wieso du dich am nächsten tag nicht mehr gemeldet hast :-)

    danke für die kommentare.

    das ofizielle topo ist fast fertig. am besten wäre eine kleine einführungsfeier. ort und zeit wird noch auf unserer website kletterkunst.com oder ars-ascensus.de ausgeschrieben.

    es werde ca 5-8 gebiete im topo veröffentlich, weche alle fast komplett erschlossen sind.

    wenn jemand das topo möchte oder auch zur party kommen möchte, kann sich bei mir nahetal-bouldering@web.de melden.

    wäre cool wenn ein paar leute kommen würden.

    este grüße sebi

  2. marc sagt:

    Servus Sebi,

    Eröffnungsfeier? Count me in!
    Konntet ihr denn am nächsten Tag überhaupt noch etwas machen, das Wetter war hier sehr besch-eiden? Bei mir ging halt echt gar nichts mehr, so dass ich den Tag eigentlich nur mit Mampfen und Kletterpornos gucken verbracht habe.

    Wäre klasse, wenn du mir dann das offizielle Topo mal per Mail zukommen lassen würdest…

    King 4 a Day” macht auf jeden Fall Bock auf “Klein Bleau“…

    Freue mich schon aufs nächste Mal im Nahetal!

    Viele Grüsse, Marc

  3. mike sagt:

    Hi, take a look and get inspiration, hundreds of climbing pictures at http://www.coronn.com. Information, maps and Topos for more than 100 climbing areas in Europe.

    Go climbing!

  4. [...] einiger Zeit war ich zusammen mit Sebastian Hammerschmidt mal in seinem Hausgebiet dem Nahetal bouldern. Damals [...]

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