Neues Crashpad: Ocun Moonwalk – updated

23. Mai 2007 in Infos, Tests und Tipps  |  2 Kommentare  |  14317 Leser
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Crashpad Ocun “Moonwalk” aufgeklapptNachdem ich mein “altes” Crashpad, das Cruzer von Elliot verkaufen konnte, habe ich mir jetzt ein neues angeschafft. Durch einen Zufall bin ich auf die neue Serie von Ocun aufmerksam geworden, es gibt jetzt zum einen das “Moonwalk” und dann das “Dominator”. Crashpad Ocun “Moonwalk” zusammengeklapptDas “Dominator” ist der direkte Nachfolger vom “Fat Paddy” und ist satte 12.5 cm dick. Mir reicht aber das “Moonwalk” mit seiner Dicke von 10 cm und “nur” zwei statt drei Lagen Schaumstoff.
Crashpad Ocun “Moonwalk” als Feldbett bzw. Therm-a-Rest ErsatzDie auffallendste Neuerung bei der neuen Serie ist der Reissverschluss, der die beiden Seiten des Crashpads verbindet. Dieser läuft um die lange und um die untere Seite und kann von beiden Seiten geöffnet werden. Dadurch kann man das Crashpad bequem als 2m lange “Matte” auffalten und schreit sozusagen gerade danach als “Feldbett” gebraucht zu werden. Auch für Quergänge ist das bestimmt recht praktisch. Ansonsten wurden noch die Plastikverschlüsse gegen Metalllaschen-Schnellverschlüsse ala Metolius getauscht, was ich für sehr praktisch halte. Crashpad Ocun “Moonwalk” Metall-SchnellverschlussNie wieder kaputte Verschlüsse! Crashpad Ocun “Moonwalk” TragesystemDie Rucksack-Sidebag-Tragekonstruktion ist auf den ersten Blick eigentlich unverändert und hat sich ja schon als praktisch erwiesen. Mein Pad wird jetzt in der kommenden Woche dem Härtetest im Tessin unterzogen und daraufhin wird es dann auch einen ausführlichen Testbericht geben. Für EUR 140,- kann ich aber jetzt schon sagen, dass man mit dem “Moonwalk” nicht viel falsch machen kann.

UPDATE: PRAXISTEST
Ich habe jetzt das Crashpad einem ersten ordentlichen Praxistest unterzogen und bin sehr zufrieden. Auch höhere Boulder sind kein Problem fürLeichtgewichte wie mich. Ich habe mich zwar redlich bemüht, konnte aber keinmal Durchschlagen. Besonders das Längs-Aufklappen ist in der Praxis sehr hilfreich, da man durch das schmale Pad auch nicht so gut zugängliche Stellen prima absichern kann. Für Traversen ist es so oder so unschlagbar. Ich habe im Tessin einige Probleme gebouldert, die ohne dieses schmale Pad wirklich nur richtig sch***** abzusichern gewesen wären, schon alleine daher ist die Anschaffung empfehlenswert. Zum Schlafen habe ich zwar trotzdem noch eine Isomatte zusätzlich übergelegt, allerdings eher zur Vermeidung von Dreck, als das es wirklich notwendig gewesen wäre. Als Tragetasche(Sidebag) lässt sich das Pad zwar doch nicht mehr umwandeln, da die kleinen Schlaufen fehlen, allerdings lässt sich das Pad derartig gut mit den neuen Schnallen und dem Reissverchluss verschliessen, dass ich einfach den gesamten Rucksack ins Pad quetsche und dann die Schnallen zuziehe. Klaro, dass das Tragesystem vom Rucksack besser wäre, aber alles auf dem Rücken zu haben, ohne noch das ewig rumbaumelnde Pad ist eigentlich doch angenehmer. Mein Rucksack fasst übrigens satte 40L und passt plus Putzstöckchen und Putzlumpen bequem ins Pad. Wenn ich jetzt gezwungen wäre etwas Negatives aufzuzählen, dann vielleicht, dass ich kleinere Bedenken wg. des Reissverschlusses und dessen Haltbarkeit habe. Der Reissverschluss an sich ist zwar ultra solide und hält vermutlich ewig, aber die Vernähung des Reissverschlusses leidet doch ganz schön durchs ganze drauf rumgehopse. Wird sich ja noch zeigen, obs hält. Ich bereue den Kauf nicht, ganz im Gegenteil ich bin richtig begeistert vom Crashpad und konnte mir davor eigentlich nur schwer vorstellen, wie man so einen doch eher “dummen” Gegenstand noch verbessern konnte.

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2 Antworten zu “Neues Crashpad: Ocun Moonwalk – updated”

  1. Sebastian sagt:

    Ich kann nur zustimmen. Habe seit kurzem ebenfalls das Ocun Moonwalk und bin sehr zufrieden damit. Liegt es nicht nicht in der Halle, darf es an den Fels mit und hat mich noch kein einziges mal im Stick gelassen. Ok, zielen muss man schon ein wenig wenig, wenn man auf den 66cm landen möchte, aber bislang habe ich getroffen.

  2. Gerhard sagt:

    Hallo Sebastian,

    66cm Landezone bei der Moonwalk? Da kann was nicht stimmen. Denn entweder hast Du eine Landezone von 220cm x 66cm oder 110cm x 130cm und die sollte man schon treffen ;o) Wir haben aber auch noch die Moonwalk in GROß ;o)

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