Der perfekte Bouldertag in der Pfalz

21. März 2007 in Fotos, RokBlog  |  2 Kommentare  |  11632 Leser
Tags: , , , , , , ,

Manu und ich waren heute in der Pfalz zum Bouldern. Bei 0-5 Grad und schönen 60% Luftfeuchtigkeit bei Sonnenschein hatten wir absolute Topbedingungen. Um 11:30 Uhr gings los an die vorderen OtterfelsenVordere Otterfelsen, die wir nach einem kleinen, unfreiwilligem Ausflug über Kaiserslautern dann doch schon gut 1.5 Stunden später erreichten. Zuerst wollte das Wetter nicht so wie wir und so standen wir im Schnee! Nach kurzer Zeit riss der Himmel aber auf und wir hatten richtig tollen Sonnenschein.

Die Boulder an den vorderen Otterfelsen bestechen durch ihre grausamen Sitz – bzw. Liegestarts, furchtbaren Mantlen und ständig ausbrechenden Griffen und Tritten. Spass am BouldernDennoch gelang mir The Shill” Fb7a im ersten Versuch. Insgesamt muss man aber schon sehr engagiert sein um bei dieser Dreckkriecherei wirklich Spass am Bouldern zu empfinden und so sind wir dann auch nach kurzer Zeit weiter zu den hinteren Otterfelsen gezogen. Hintere Otterfelsen
Letztes Wochenende war ich am Abend bereits mit dem Klaus dort und konnte den Gepressten Saftsack” Fb7a im 2ten Go abhaken. Die tollen, anderen Linien blieben mir aber verwehrt, da es einfach schon zu dunkel war. Heute waren wir früh genug da und so fielen mir Gepresster Bastard” Fb7a+/b, Pusher” Fb7b und Lost Highway” Fb7b+ zum Opfer. Zum ausbouldern konnte ich noch Querung extended” Fb7a trav. flashen.

Die Linien an den hinteren Otterfelsen laufen kreuz und quer, sind aber im Grossen und Ganzen sehr sinnvoll definiert und wirkliche weltklasse Probleme. LagerfeuerchenAuf ropeless.de gibts ein Video von Andreas Barth, wie er gerade den “Lost Highway” bouldert. Damit uns in der schattigen Wand nicht die Finger einfroren und wir uns zwischendurch immer mal wieder aufwärmen konnten haben wir ein kleines Lagerfeuerchen entfacht, dass uns prima dienste geleistet hat.

Ähnliche Artikel:

2 Antworten zu “Der perfekte Bouldertag in der Pfalz”

  1. meckerer sagt:

    Feuermachen im Pfälzer Wald trägt bestimmt nicht zur Entschärfung der angespannten Situation der Kletterer und Boulderer bei!

  2. marc sagt:

    Man kann auch wirklich aus ner Mücke nen Elefanten machen. Das ist ja kein Scheiterhaufen im Hochsommer, sondern ein etwa A4 grosses Plätzchen im kalten,nassen Winter, dass mit Steinen ummantelt, windgeschützt stand und nach dem ordentlichen Löschen mit säuglingsgeeignetem Mineralwasser vergraben wurde…

Hinterlasse eine Antwort