Bouldern in der Pfalz – Wartenberg
11. November 2006 in Fotos, RokBlog | Keine Kommentare | 14343 Leser
Ich war heute mit Benny und Thommy in der Pfalz bouldern. Das Bouldergebiet Wartenberg ist schön sonnig gelegen und bietet sowohl Blöcke, als auch Wand-Boulderei. Pfalztypische Boulderdefinitionen gibts zwar auch ein paar, allerdings sind die in vielen Fällen wirklich sinnvoll und ergeben sich eigentlich eh schon bei blossem Hinsehen. Mit aktuellem Topo von Alex Wenner und Ingo Bald sind die Boulder sehr leicht zu finden und identifizieren. Ein paar wenige neue Boulder sind zwar auch nach dem Erscheinen des Boulderführers Erstbegangen worden, allerdings sind die meisten eh so um Fb8a und damit für diejenigen die nicht eh schon von den Bouldern gehört haben vermutlich uninteressant.
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Wir hatten heute absolutes Spitzenwetter, sehr sonnig, kaum Wind, frisch aber nicht zu kalt und vor allem extrem trocken. Super Bedingungen.
Aufgewärmt haben wir uns in Glaubenssache(Fb6b) und Daisy(Fb6b), wobei wir alle Daisy als wesentlich schwerer empfanden.
Danach machten wir uns an die Kurze Traverse(Fb7a+) die relativ schnell klappte.
Frohen Mutes gings weiter zum Doppelt hält besser(Fb7a+) der deutlich schwerer war. Das Absprunggelände ist hier auch nicht soo der Bringer, wobei vor allem für den/die Spotter das Problem ist, bei ordentlichem Spotten nicht durch schleudernde Beine den Hang hinunter geschubst zu werden. Nach zähem Ringen konnte ich lange nach Thommy dann eine erfolgreiche Begehung verbuchen. Seine Variante ist für mich leider völlig unkletterbar. Ich muss zigmal die Füsse umsetzen um den grauenhaften Schwung zu verhindern.
Danach gings weiter an den Schrei der Eule(Fb7a+) einer ganz leicht geneigten, strukturarmen Platte. Sehr trickreich und doch kraftvoll-beweglich muss man hier hochschleichen. Alle drei Fb7a+ Boulder sind echt richtig gut und sehr lohnend. Daisy ist für Fb6b vielleicht nicht dankbar aber auch sehr reizvoll.
Gestern war ich ja noch in Mainz-Mombach in der Kletterkiste und habe nur sehr leichte Routen geklettert. Mit einem Augenmerk auf saubere Bewegungen. 2-3 Routen waren dann auch mal etwas schwerer, aber nie so schwer, dass ich richtig zugelaufen bin. Vom Training her war das wohl ideal. Meine Finger waren heute morgen Topfit und ich war auch sonst körperlich sehr ausgeruht. Wohl das erste Mal, dass meine Aktive Erholung wirklich funktioniert hat.
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